Ein Schatz! Das Okapi geht völlig an mir vorbei. Mithilfe der Interpretation einer Lektüre kann ein tieferes Textverständnis gewonnen werden. Ändern ). Jeder Satz ist ein Hochgenuss. Es lange her, dass ich mich mit einem Buch so wohl gefühlt habe. Von Claudia Voigt. 29 Stunden ein Bewohner des Dorfes, das übrigens keinen Bahnhof hat. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. » zur Leseprobe » bei Thalia bestellen (Affiliate Link) Ich fand es unerträglich und habe abgebrochen. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Oder eben einen Hund, wobei da die Begründung anders ist. . Aber er hat es ja gut dort, wo er ist. Es spielt in einem Dorf, in dem alles mit allem verbunden ist, jeder jeden kennt, sich alle in ihrer Besonderheit, ihrer Skurrilität akzeptieren und, wenn nötig, auffangen und stützen. Verlag: Dumont Insgesamt überstreicht Lekys wunderbare Geschichte einen Zeitraum von gut zwanzig Jahren. ach ja, das mit dem ausführlicher ist immer so eine sache…. Ich fand das Lesen dieses Buches schwierig, langweilig und äußerst zäh und kann die allgemeine Begeisterung leider nicht teieln. Allein die ersten beiden Seiten habe ich bestimmt fünfmal gelesen. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Das kann es, denn Mariana Leky kreiert hier Figuren, die voller Witz stecken und denen man anmerkt, dass sie direkt nach ihrem Erschaffen geliebt worden sind. Elsbeth hatte etwas gegen Gicht, gegen ausbleibende Liebe und ausbleibenden Kindersegen, gegen unausgebliebene Hämorrhoiden und quer liegende ungeborene Kälber…. Wie immer man diese Fragen (und andere) auch für sich selbst beantworten mag, sofern sie sich uns überhaupt stellen, was nicht automatisch der Fall sein muss, aber natürlich auch nicht ganz unwahrscheinlich ist, Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky ist in jedem Fall ein wunderschöner, gefühlvoller, empathischer Roman ganz einfach über das Leben und die Menschen darin…, [1] Wiki-Beitrag über die Autorin: https://de.wikipedia.org/wiki/Mariana_Leky Obwohl das eigentlich ja nur gegen Kopfschmerzen hilft…, Ja und den Optiker, so einen Optiker hätte ich auch gerne. Bin ich froh, mal eine andere – meiner entsprechenden – Meinung zu diesem Buch zu lesen. Toll! Man kann nichts beurteilen oder bemeinen, wenn man sich nicht damit auseinandergesetzt hat. Und ihrer Schwägerin Elsbeth. Aus eben diesem Grund schenkt er seiner Mutter Selma jedes Jahre einen Bildband. Jetzt warst du schneller mit deiner Besprechung. ( Abmelden /  Selmas Haus, das Stellen hat, an denen der Boden so dünn ist, daß man durchbräche, betrete man sie, doch davor warnen die roten Linien auf dem Boden (ein schönes Symbol, das sich trefflich interpretieren ließe…). Alaska, der riesige Hund mit der übernatürlich langen Lebensspanne, dem Vater von seinem Psychoanalytiker als Symbol empfohlen, an dem er seinen Schmerz abladen kann… Und – mal abgesehen davon – ist er derjenige, der die Umstände schuf, unter denen Luise und Frederik sich kennenlernten. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman. Okapi (Okapia johnstoni) Bildquelle: [3]Es herrscht so ein Hauch von Übernatürlichkeit, von Magie über der ganzen Geschichte, angefangen mit dem spektakulären Aufhänger, daß jedesmal, wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, jemand sterben wird im Ort. 35/2017. Meine kommt auch in Bälde. Die junge, aus Köln stammende deutsche Autorin Mariana Leky [1] entführt uns mit ihrem neuen Roman in eine heile Welt, eine heile Welt nicht, weil es dort kein Unglück gäbe oder Leid, sondern heil, weil eben dieses Unglück, dieses Leid ebenso wie das Glück als zum Leben gehörig empfunden wird, als Schicksal, dem man sich anvertrauen und dem man in der Gemeinschaft begegnen kann. Schöne Grüße! Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. die Geschichte von Tausend und einem Buch…. Das kann ja so toll und außergewöhnlich nicht sein.”. Mariana Leky erzählt uns noch viele Weitere. Und ich muss hoffentlich nicht erwähnen, dass man ab Klasse 9 für Sätze wie: „ Mir hat die Geschichte gut gefallen, weil sie so lustig war“, keine Punkte mehr erhält. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen. “Was man von hier aus sehen kann” toppt aber die damalige Lektüre noch um so einiges – und das ist beileibe nicht einfach. Wie zum Beispiel vom Optiker, der seit Jahren in Selma verliebt ist und schon sehr viele Briefe angefangen hat (Liebe Selma, eben haben wir noch bei einem Glas Wein zusammengesessen, und Du sagtest zu Recht, dass der Mond heute ja besonders voll und schön sei. Ein Kosmos manchmal etwas kauzig wirkender Figuren, die eine Gemeinschaft bilden, aufeinander acht geben und für einander da sind. Ja, 24 Tage wären wirklich zu lang :)…, Ich bin überrascht. Das wäre jetzt nicht weiter erwähnenswert, wenn dies das erste Mal der Fall gewesen wäre und dieser Traum keine Konsequenzen gehabt hätte. Wer Menschen liebt und ihre Eigenheiten als unerträglich und doch einzigartig liebenswert empfinden kann ist mit diesem Buch in einer wunderbar vertrauten Welt unterwegs… ich lache laut und weine leise mit diesem Buch. Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, für welche Lesen ein Genuss ist. Stanford Libraries' official online search tool for books, media, journals, databases, government documents and more. Der Titel »Was man von hier aus sehen kann« lässt sich auf viel­fa­che Wei­se inter­pre­tie­ren. Ist schon geändert. Selma also, um zu den Figuren zu kommen und deren Verhältnis zueinander, ist die Mutter von Peter, welcher der Mann ist von Astrid, beide zusammen sind die Eltern von Luise. Neben dem eigentlichen Inhalt sind sprachliche Mittel und die damit erzeugte Wirkung auf den Leser wichtige Teile der Interpretation. Weitere zehn Seiten später wusste ich, dass es eines meiner Lieblingsbücher des Jahres sein wird. Der Junge Martin ist nur kurz in der Geschichte, möglicherweise wollte uns die Autorin damit klarmachen, daß die Welt keine Gewichtheber braucht, während Frederik am Ende der Geschichte hoffentlich (so der feste Glaube beim Lesen) der Beginn einer anderen Geschichte ist, die im Grunde schon acht Jahre (Elsbeth würde an dieser Stelle darauf hinweisen, daß genau diese Ziffer ‚8‘ nicht nur beim Chinesen mit Kostbarkeiten, sondern im Buddhismus auch mit Glückssymbolen verknüpft ist, wobei meine plötzliche Erwähnung dieser östlichen Religion keineswegs willkürlich ist, sondern ihren Grund hat) und über siebenhundert Briefe dauert. Der Westerwald, mit den Höhen, über die einerseits der Wind so kalt pfeift, andererseits jedoch auch der kleinste Sonnenschein so tief in die Herzen der Menschen hineindringt [2], ist Schauplatz der Geschichte um Selma, deren heimliche Hauptperson, auch wenn eine andere als sie die Ich-Erzählerin ist: Luise, deren Erzählung einsetzt, als sie zehn Jahre alt ist, das ist so die Zeit um Mitte (das heißt im Grund sogar kurz vor ihr) der 80er Jahre. Unklar ist allerdings, wen es dann wirklich treffen wird. Ich danke dem Verlag für die Zusendung eines Leseexemplars. – Setz dich doch wieder auf deinen Freund“, sagte Marlies, „du machst mich ganz nervös, wenn du so dastehst.“ – Ich dachte an den Optiker, der wegen seines Rückens oft nicht sitzen konnte. Mit ihrem Roman “Die Herrenausstatterin” stand Mariana Leky bereits 2010 auf der Longlist und damals schon hat sie mich mit ihren außergewöhnlichen Ideen, ihrem feinen Gespür und ihrem geistreichen Situationswitz begeistert. Ich habe es gestern zum Geburtstag bekommen und abends begonnen, es zu lesen – ich liebe es schon jetzt? Für mich war das ein tolles berührendes Buch, sehr empfehlenswert. Nach zehn gelesenen Seiten war mir klar, dass dieses Buch der Hit ist. Ihr 2017 veröffentlichter Roman „Was man von hier aus sehen kann“ – liebevoll tragisch und herzzerreißend komisch … Wer nach einem modernen, warmherzigen, lebens­klugen, tief­sinnigen Märchen sucht, ist bei Mariana Lekys Roman »Was man von hier aus sehen kann« richtig aufge­hoben. diese Ausgabe: DuMont Buchverlag, HC, ca. Es könnten ja die letzte Möglichkeit sein, diese auszusprechen. Nun muß man aber als Leser/-in keine Angst haben, daß dieser Todesbote allzu häufig erscheint, zum einen ist das Okapi ein Einzelgänger, zum anderen scheut die Autorin vor einem Massensterben, denn mehr noch als der Tod ist die Liebe Thema des Romans, die Liebe als Agape, mit einem Spritzer Amor und einem zarten, ganz zarten Hauch von Erotik. Tja und dann kommt er doch, der Tod, dem alle von der Schippe gesprungen zu sein hofften. Jedesmal wenn Großmutter Selma in Mariana Lekys Roman "Was man von hier aus sehen kann" im Traum ein Okapi begegnet, stirbt jemand aus ihrem Dorf - und das ist nicht das einzige fantastische Element, das in diesem auch sprachlich "wundersamen" Roman auftaucht, meint Rezensentin Jacqueline Thör. Einen Optiker, der ein Schild trägt, auf dem “Mitarbeiter des Monats” steht, obwohl er der einzige Mitarbeiter des Ladens ist. Mariana Leky erzählt uns noch viele Weitere. E-Mail-Überprüfung fehlgeschlagen, bitte versuche es noch einmal. Aber es sind 24 STUNDEN nicht Tage, in denen nach dem Okapitraum das Damoklesschwert des möglichen Ablebens über dem Dorf schwebt (alles andere wäre ja unerträglich 😉 wer weiß, was sich da sonst noch im Dorf ereignen würde…) Toll! Elsbeth ist es sehr unangenehm, aber gegen den Tod weiß sie wirklich kein Mittel. Dieses kann ich nicht mal verschenken. Es könnten ja die letzte Möglichkeit sein, diese auszusprechen. Ich stand da, weil ich den Erbsenkartoffelbrei in Martins Hose nicht an ihn herandrücken wollte. Und das zweite ist, sofern man diesen Zusammenhang ernst und als gegeben nimmt, daß bei jedem der Dorfbewohner als potentiellem Sterbekandidaten die Frage auftaucht: Was mache ich in den möglicherweise letzten vierundzwanzig Stunden meines Lebens? Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. Natürlich will Selma keine Panik erzeugen und erzählt niemandem von ihrem Traum – außer ihrer Enkeltochter Luise. Das liebenswerteste Buch des Jahres. Diesen Hund jedenfalls, diesen riesigen Hund, den würde ich sofort adoptieren. „Ich habe es mit den Bandscheiben“, sagte ich, „weil ich einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit nachgehe.“ – „So jung und schon so kaputt“, seufzte Marlies. [AMAZONPRODUCTS asin=“3864844363″] Was man von hier aus sehen kann: Es geht um Selma, die wenn in ihrem Traum ein Okapi erscheint den Tod von Menschen in ihrem Dorf voraussagen kann Na, wer von euch muss erstmal schauen was ein Okapi ist?? Lekys Roman in seiner eingängigen, einhüllenden, von der Liebe und Zuneigung zu seinen Figuren geprägten Sprache liest sich wie von selbst. Da nun alle wissen, dass ihr Leben in den nächsten 24 bzw. eat. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. 29 Stunden enden könnte beginnen sie einander Wahrheiten zu sagen, die sie bisher geheim gehalten haben. Also noch in der (was man zu dieser Zeit nicht ahnen konnte) relativ gesehen ent… »Von Berlin-Mitte oder Manhattan lässt es sich leicht erzählen. Rocco Thiede / Deutsche Krebshilfe (Hrsg): Wir sind für dich da! Aber das kann sie ja nicht zugeben, zumal sie sehr froh ist, dass sie plötzlich so viel Besuch bekommt. Oder die Erwähnung von „Gabys Erotikstübchen“, was so anheimelnd nach Rüschen klingt und Mokkatässchen und hinterher (wenn man Herrn Jeremy oder Frau Lords lange genug bei der Arbeit zugeschaut hat) noch ein Eierlikörchen obendrauf. Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail senden. Apropos voll und schön…), um ihr dies mitzuteilen, wobei dazu gesagt werden muss, dass alle im Dorf Bescheid wissen, außer eben Selma. Ja und wenn Elsbeth etwas weiß, dann weiß es auch das ganze Dorf. Sie befinden sich hier: Tauschbörse » Tauschticket-Forum: Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann Suchaufträge » Zuletzt getauscht Das Haus der Frauen - Roman Erscheinungsjahr: 2019 Jetzt habe ich gar nichts über das Okapi gesagt, das ganz offensichtlich der Untergang des Westerwalds beziehungsweise seiner Bevölkerung bedeutet. Aber kann man mehr Welt hineinlassen als ein Okapi, das ja von ganz weit wech herkommt? „Was man von hier aus sehen kann“ muss man gelesen haben, um es zu verstehen. Aber wer wollte ernsthaft daran zweifeln, daß Frederic, der die Rituale der Gemeinschaft, inclusive des diensttäglichen Rehverjagens durch lautes Türenzuschmeissen schnell verinnerlicht hat, dies auch musste, weil Luise jetzt diejenige ist, die auf Reisen geht und er auf sie warten muss, daß Frederic also und Luise ein glückliches Paar werden…. Das lest ihr am besten selbst, denn dieses Buch ist einfach eine Wohltat und ich hoffe sehr, dass dies auch die Jury des Deutschen Buchpreises so sehen wird. Weitere zehn Seiten später wusste ich, dass es eines meiner Lieblingsbücher des Jahres sein wird. Das lest ihr am besten selbst, denn dieses Buch ist einfach eine Wohltat und ich hoffe sehr, dass dies auch die Jury des Deutschen Buchpreises so sehen wird. Peter, dem das alles zu eng ist und Astrid, die sich mit der Frage herumschlägt, ob sie ihren Mann verlassen soll, selbst als sie schon längst neben Alberto nächtigt. Seitenanzahl: 320 Nach Ablauf der 24 Stunden steht dann das halbe Dorf am Briefkasten, um die auf den letzten Drücker die geschriebenen Briefe mit Lebensbeichten wieder aus dem Briefkasten zu fischen. Palm und Marlies sind noch zu erwähnen als die in der Geschichte, bei denen die dunkle Seite vorherrscht: Palm, ein Mensch, der kein Problem mit Alkohol hat, solange welcher vorhanden ist und Marlies, die kein Problem mit Menschen hat, solange sie keine trifft… Doch würde das Buch nicht von der Liebe handeln, wenn nicht auch diese beiden letzt- und schluß- und endlich zu ihrem oder wenigstens zu einem Frieden kämen…. Diesen Hund jedenfalls, diesen riesigen Hund, den würde ich sofort adoptieren. Das kann ja so toll und außergewöhnlich nicht sein.” So, höre ich jetzt viele sagen und “Was ist denn bitte so besonders an diesem Buch? – „Weil es keinen Stuhl gibt“ sagte ich. Viel Spaß damit! Ein Gourmethäppchen der Unterhaltungsliteratur. Ändern ), Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Da nun alle wissen, dass ihr Leben in den nächsten 24 bzw. Andrea, Oh, vielen Dank für den Hinweis. Daraufhin bricht das Chaos aus, denn alle haben Angst vor dem Tod und tun plötzlich die verrücktesten Dinge- sie verstecken sich, sie bewegen sich nicht mehr, sie schreiben Abschiedsbriefe. ( Abmelden /  Geschichten aus einem Dorf. Wobei einem Andreas, dieser nachvollziehbare Umweg, den Luise einschlägt (oder auch – ohne daß dies doppeldeutig gemeint ist – diese Sackgasse), etwas dauert. Selma war früher verheiratet mit Heinrich, dieser aber ist schon lange tot, jedenfalls war Selma somit schon Teil eines Paares und so versteht sie die Frage, ob sie sich dies zu sein wiederum und nochmals vorstellen könne und dies mit Dietrich Hahnberg, nicht oder gibt vor, sie nicht zu verstehen und so bleibt Dietrich Hahnberg mit seiner unerklärten Liebe,  von der nichtsdestotrozt der ganze Ort – außer Selma – weiß, und seinen inneren Stimmen, die ihm die Unerklärbarkeit dieser Liebe zu jeder Stunde einflüstern, allein. Doch manchmal ist es reizvoller, die tiefe Provinz zu erkunden, um etwas über die Menschen zu erfahren.« Rainer Moritz, CHRISMON »›Was man von hier aus sehen kann‹ ist absolut lesenswert. Die phäno­menale Erzählerin versetzt uns in ein ungewöhn­liches kleines Dorf im Westerwald der frühen Achtziger­jahre, wo lauter skurrile, liebens­werte Menschen wohnen. Für die Verdauung, weil die Buttercremetorte wieder so mächtig war…. Zwi­schen Ele­na Fer­ran­tes welt­weit … wobei mir durchaus bewusst ist, daß quantität nix mit qualität zu tun hat…. Also beginnt sie zu erzählen, dass es gegen den Tod helfe, wenn man seine Stirn gegen einen Pferdekopf lehnt. Preis: 12,00 €. Mit ihrem Roman “Die Herrenausstatterin” stand Mariana Leky bereits 2010 auf der Longlist und damals schon hat sie mich mit ihren außergewöhnlichen Ideen, ihrem feinen Gespür und ihrem geistreichen Situationswitz begeistert. Selma hat von einem Okapi geträumt. Und hier muß ich entgegnen: Doch! aber wenn ich schon sehe dass in den ersten Zeilen von 24. bzw. Was man von hier aus sehen kann Aus eben diesem Grund schenkt er seiner Mutter Selma jedes Jahre einen Bildband. Ein hochgelobtes Buch von vielen Seiten doch ich hatte Schwierigkeiten zu Beginn wie diese Figuren zueinander stehen. “Was man von hier aus sehen kann” toppt aber die damalige Lektüre noch um so einiges – und das ist beileibe nicht einfach. „Luise bekommt demnächst Besuch aus Japan“, sagte im Oktober Selma zu Elsbeth und band ihr auf die Seele, es nicht weiterzusagen, weil sie nicht wusste, ob es mir recht war, und die Bänder um Elsbeths Seele hielten genau bis zum Einzelhändler. Obwohl das eigentlich ja nur gegen Kopfschmerzen hilft…. Zwar mit Verspätung, aber er kommt. Dabei werden die möglichen Absichten des Autors sowie biografische und geschichtliche Hintergründe mit einbezogen. Interessant sind zwei Aspekte dieses Traumes: zum einen war Peter jetzt zwar nicht unbedingt erpicht auf eine Mondfahrt, aber die Welt im Dorf war ihm zu eng, deswegen war es sein Spruch Ihr müsst mehr Welt hereinlassen! Dies fällt nicht immer leicht, besonders wenn man als Kind zur traurigen Marlies geschickt wird, die einem Erbsen aus der Dose mit kalten Kartoffelbrei zum Essen anbietet, das man nicht ablehnen darf, weil sie dann noch trauriger wird… Gut, wenn man dann einen Freund hat, der seinen eigenen Teller hinunterwürgt und das, was man selber nicht schafft, in die Hosentasche steckt, und es bald so aussieht, als hätte er es nicht rechtzeitig zur Toilette geschafft…, Es sind wunderbar skurrile Szenen in dieser Geschichte, so zum Beispiele diese, als Luise und Martin bei der traurigen Marlies sind: „Warum stehst du denn?“ fragte Marlies. Ich fand die Leseprobe auf Vorablesen eher verworren. Ich könnte jetzt noch ewig weiter machen und von Marlies erzählen, die nie gut drauf ist und sich immer über Luises Buchempfehlungen beschwert, aber das mache ich jetzt nicht. ISBN: 978-3-8321-6457-7 Wir lesen ansonsten recht ähnliche Sachen, so dass ich mir vorstellen kann, dass das Buch auch etwas für mich ist, obwohl ich bis zum Lesen deiner Rezension dachte, dass ich das Buch nicht unbedingt lesen muss…, Falls du mal checken willst, was ich so lese und bespreche: http://www.travelwithoutmoving.de. Aber er hat es ja gut dort, wo er ist. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Der Westerwald, mit den Höhen, über die einerseits der Wind so kalt pfeift, andererseits jedoch auch der kleinste Sonnenschein so tief in die Herzen der Menschen hineindringt [2], ist Schauplatz der Geschichte um Selma, deren heimliche Hauptperson, auch wenn eine andere als sie die Ich-Erzählerin ist: Luise, deren Erzählung einsetzt, als sie zehn Jahre alt ist, das ist so die Zeit um Mitte (das heißt im Grund sogar kurz vor ihr) der 80er Jahre. Das ist allerdings nur eine der zahlreichen Geschichten des Dorfes. Aber das kann sie ja nicht zugeben, zumal sie sehr froh ist, dass sie plötzlich so viel Besuch bekommt. Luise ist am Ende eine junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht so richtig gefunden hat, weil die Liebe, die sie im Herzen mit sich herumträgt und die sie wohl verleugnen, aber nicht wegzaubern kann, dies verhindert. ( Abmelden /  Mariana Leky fragt in ihrem Erfolgsroman Was man von hier aus sehen kann nach den Glücksaussichten für die Bewohner eines Dorfs im Westerwald. S EIT 17 WO­CHEN steht die­ser Ro­man auf der Best­sel­ler­lis­te. Also beginnt sie zu erzählen, dass es gegen den Tod helfe, wenn man seine Stirn gegen einen Pferdekopf lehnt. 320 S., 2017. Da ist zum Elsbeth, die sehr abergläubisch ist und für jede Situation einen Tipp parat hat – und damit allen etwas auf die Nerven damit geht. Ja und wenn Elsbeth etwas weiß, dann weiß es auch das ganze Dorf. ), um ihr dies mitzuteilen, wobei dazu gesagt werden muss, dass alle im Dorf Bescheid wissen, außer eben Selma. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Der Roman „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky lässt sich schwer in Worte fassen. Apropos. „Was man von hier aus sehen kann“ ist eine Geschichte in einem außergewöhnlichen Erzählstil. Meinen Namen, E-Mail und Website in diesem Browser speichern, bis ich wieder kommentiere. Doch beides ist schon einmal eingetreten: Der Traum und die Konsequenzen, denn wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt in den nächsten 24 bzw. Er gehört genau dort hin. Informiere mich über neue Beiträge per E-Mail. Nach Ablauf der 24 Stunden steht dann das halbe Dorf am Briefkasten, um die auf den letzten Drücker die geschriebenen Briefe mit Lebensbeichten wieder aus dem Briefkasten zu fischen. Die gebundene Ausgabe dieses Titels ist 2017 ebenfalls bei Dumont erschienen. Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Ändern ), Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Denn viele Motive aus Mariana Lekys neuem Roman "Was man von hier aus sehen kann" passen ebensogut in ein Märchen. Die Bewohner wissen das dann am nächste Tag jemand aus dem Dorf sterben wird. Nach zehn gelesenen Seiten war mir klar, dass dieses Buch der Hit ist. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Bedeutet das, daß die Welt, wenn man sie hineinläßt, ihren Preis fordert, ja, den Tod bringt, man als Gemeinschaft bereit sein muss, ein Opfer zu bringen? Sie sind deshalb ein fester Bestandteil des Deutsc… Buchvorstellungen: Leseeindrücke, Gedanken und Reflektionen, jedenfalls keine bezahlte Werbung…. Sie stand am Waldrand und zögerte ein letztes Mal. Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen: Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Der kleine Prinz enthält eine Vielzahl von Themen, denen sich diese Interpretation näher: Das Geheimnis von Liebe, Freundschaft und Verantwortung, die seltsame Erwachsenenwelt, die verdrängte Kindheit, der Geist als als Sinnstifter, Lernen als Lebensaufgabe, falsches Fortschrittsbewusstsein Bevor die Interpretation geschrieben … Oder sie erzählt uns zum Beispiel von Luises Vater, der allen sagt, sie sollen sollen doch einmal die Welt in sich hineinlassen. Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann, https://de.wikipedia.org/wiki/Mariana_Leky, https://www.youtube.com/watch?v=D7Ieq2xInrI, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Okapi2.jpg?uselang=de, Datenschutzerklärung, Copyright, Impressum, Kontakt, Harald-Alexander Korp: Am Ende ist nicht Schluß mit lustig, Adrianus Franciscus Theodorus van der Heijden: Tonio. This site uses Akismet to reduce spam. Oder sie erzählt uns zum Beispiel von Luises Vater, der allen sagt, sie sollen sollen doch einmal die Welt in sich hineinlassen. Entdecke alle Informationen über Was man von hier aus sehen kann. Und ihrer Schwägerin Elsbeth. Bleibt wohl nur noch Alaska ausführlicher zu erwähnen (auch noch auf Alberto einzugehen, Herrn Rödder oder die Zwillinge, von denen Luise einmal einen küsst bei einem Fest nach dem Genuss eines gesellschaftlich akzeptieren Rauschmittels, führte zu weit), ihn zu verschweigen, wäre unverzeihbar, begleitet er uns, vor allem aber diese ganzen liebenswerten Figuren durch all die Jahre. Ja, ganz nett. Also noch in der (was man zu dieser Zeit nicht ahnen konnte) relativ gesehen entschleunigten Epoche des Prä-Internets und des Prä-Prä-Smartphones…. .. weil ich mich immer vergeblich bemühe, mich kürzer zu fassen, aber dann sitz ich da und schreib, was mir durch den kopf geht (sicher auch manches doppelt) und schwuppdiwupp isses wieder so ein ellenlanger beitrag…. Obendrein ist Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ lustig. Was man von hier aus sehen kann ist ein sehr rhythmischer, in sich stimmiger Roman. So, höre ich jetzt viele sagen und “Was ist denn bitte so besonders an diesem Buch? Elsbeth ist es sehr unangenehm, aber gegen den Tod weiß sie wirklich kein Mittel. Jener oben erwähnte Heinrich, um diese vorwegnehmende Abschweifung zu beenden, wiederum hatte eine Schwester, die noch lebt und sich auskennt in der magischen Wirkung von Kräutern, Pflanzen und Gesten (nüchterne Naturen würden sagen, sie frönt dem Aberglauben): Elsbeth hatte etwas gegen Gicht, gegen ausbleibende Liebe und ausbleibenden Kindersegen, gegen unausgebliebene Hämorrhoiden und quer liegende ungeborene Kälber…. Nach 20 Seiten habe ich schon bedauert, das das Buch nur 228 Seiten hat. Komm herein, bunte Welt! Was man von hier aus sehen kann* von Mariana Leky. Oder eben einen Hund, wobei da die Begründung anders ist. Noch mehr Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir // 2020, Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir // 2020, Kate Scelsea: “Fans des unmöglichen Lebens”, T. Christian Miller & Ken Armstrong: “Falschaussage – Eine wahre Geschichte”, Vendela Vida: “Des Tauchers leere Kleider”, Geschenktipps: Romane und andere Bücher zum Thema Wein. Würden diese beiden großen Geschichten von „Was man von hier aus sehen kann“ schon locker genügen, um den Leser zu fesseln, fährt Mariana Leky zusätzlich noch Lebensweisheiten und Beobachtungen auf, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Und zwar zu Mariana Lekys "Was man von hier aus sehen kann". live. Es ist jedenfalls eine rundweg schöne Geschichte. Ändern ), Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Da ist zum Elsbeth, die sehr abergläubisch ist und für jede Situation einen Tipp parat hat – und damit allen etwas auf die Nerven damit geht. Das ist allerdings nur eine der zahlreichen Geschichten des Dorfes. D. er einen Hochsitz ansägt, nur um ihn kurze Zeit später mit Alleskleber und Draht zu reparieren und der sich fragt, ob man in Japan wohl während der Meditation im Kloster verprügelt wird. Quicktipp | Was man von hier aus sehen kann – zum lachen, zum weinen, zum lieben – read. Nun aber, da Selma von einem Okapi geträumt hat, wollen alle dann noch (obwohl sie ja nicht abergläubisch sind, also so gar nicht) von ihr wissen, was man denn machen könne, um sich vor dem Tod zu schützen. Learn how your comment data is processed. Der einen Hochsitz ansägt, nur um ihn kurze Zeit später mit Alleskleber und Draht zu reparieren und der sich fragt, ob man in Japan wohl während der Meditation im Kloster verprügelt wird. „Was man von hier aus sehen kann“ ist für mich eines dieser Bücher, die vom Klappentext her so unspektakulär waren, dass es zuerst gar nicht mein Interesse wecken konnte. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Da habe ich wohl doch etwas verpasst. „Warum stehst du denn?“ fragte Marlies. Das ist natürlich etwas übertrieben, dreimal insgesamt träumte Selma ein Okapi und aus der Tatsache der drei Tode, die dem Traum folgten, schlussfolgerte man diesen Zusammenhang. Und am Ende erscheint auch die Antwort auf die Frage, inwiefern Dinge, die man nicht sehen kann, auch nicht verschwinden können. Da habe ich mich vertan :). Er gehört genau dort hin. Zwar mit Verspätung, aber er kommt. Tja und dann kommt er doch, der Tod, dem alle von der Schippe gesprungen zu sein hofften. frank holt abseitige Literatur in den Vordergrund…. [3] Bildquelle: Raul654 (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)%5D, via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Okapi2.jpg?uselang=de), Mariana Leky Eine Interpretation ist die Untersuchung (formale Textanalyse) und Deutung eines Textes in Form eines Aufsatzes. Liebe Selma, eben haben wir noch bei einem Glas Wein zusammengesessen, und Du sagtest zu Recht, dass der Mond heute ja besonders voll und schön sei. Peinlich bemüht um Originellität , was auch diese plakativ gestelzten Metaphern und Bilder betrifft. Ich stand da, weil ich den Erbsenkartoffelbrei in Martins Hose nicht an ihn herandrücken wollte. Als ihrer Großmutter Selma eines Nachts im Traum ein Okapi erscheint, ist das ganze Dorf in Auffuhr. | Klappentexterin, Was man von hier aus sehen kann - Mariana Leky | Buzzaldrins Bücher, Mariana Leky | WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN – Bookster HRO, Mein Lesemonat – lesezimmer.karminrot-blog.de. ;-). ( Abmelden /  Lesefieber und Reiselust.. oder umgekehrt. Die Ich Erzählerin Luise holpert hier von einer Figur zur Anderen und es macht keine Freude dieses Buch zu Ende zu lesen. In diesen Zusammenhang steht auch meine Lieblingsfigur, der Optiker. Natürlich will Selma keine Panik erzeugen und erzählt niemandem von ihrem Traum – außer ihrer Enkeltochter Luise.